Georg Elser in Sachsenhausen

KZ Sachsenhausen

Plan des 'Bunker' genannten Zellenbaus im KZ Sachsenhausen nördlich von Berlin. Georg Elser hatte die Zelle 13, die aus drei zusammengelegten Zellen bestand. Sigismund Payne Best war über fünf Jahre in Zelle 51 und anschließend in Zelle 43 untergebracht.
Quelle: Sigismund Payne Best, The Venlo Incident, London 1950, S. 212 f

Zellenbau   Zellenbau

Zellenbau damals und heute.

Zellenbau

Modell des Zellenbaus. Elsers Zelle 13 befand sich vorne rechts am Ende des
heute nur noch mit seinem Fundament erhaltenen rechten Trakts.

KZ Sachsenhausen

Der Zellenbau ist in diesem Plan des KZ Sachsenhausen mit der Nr. 17 gekennzeichnet. Nur der dunkelgrüne
Trakt, in dem sich auch die Zelle 43 von Sigismund Payne Best befand, ist heute noch als Gebäude erhalten.

Dauerausstellung

Die heutige Dauerausstellung nutzt sechs von insgesamt 26 Zellen des noch vorhandenen Gebäudeflügels für Ausstellungszwecke. In Zelle III geht es um das Schicksal der Untersuchungs- und Sonderhäftlinge der Gestapo, das an fünf exemplarischen Beispielen dargestellt wird. Vorgestellt werden der Kommunist Herbert Nicolai, der Hitler-Attentäter Georg Elser, der polnische Weihbischof Wladyslaw Goral, der französische Ministerpräsident Paul Reynaud sowie der Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Martin Luther.

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Der Ausstellungsteil über Georg Elser berichtet auf Informationstafeln in deutsch und englisch über: Attentat und zerstörter Bürgerbräukeller, Verhör bei der Gestapo, Presseberichterstattung, Dienstplan der SS-Aufseher, Verpflegung der Sonderhäftlinge, "Schnellbrief" mit dem Auftrag zur Liquidierung Elsers. Fotos: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Gedenkstein

Am 8. November 2014 wurde anlässlich des 75. Jahrestages des Bürgerbräuattentats ein Gedenkstein für Georg Elser errichtet. Der Jurabrocken für das von der von der Georg-Elser-Initiative Berlin gestiftete Denkmal stammt aus dem Steinbruch im württembergischen Königsbronn, aus dem der Schreiner Elser das Dynamit für das fehlgeschlagene Attentat am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbräukeller gestohlen hat. Foto: Hans-Peter Buschheuer. Mehr Informationen über den Stein.