Essays und Reportagen über den Widerstandskämpfer Georg Elser
MythosElser
Georg Elser und sein beinahe geglücktes Attentat auf Hitler ist inzwischen in zahlreichen Büchern
und Aufsätzen ausführlich erforscht. Dennoch gibt es Randgebiete und Teilaspekte, die bisher noch
überhaupt nicht beachtet oder nicht gründlich genug untersucht wurden.
Diese Lücken soll diese im Herbst 2008 eingerichtete Online-Edition mit Essays und Reportagen schließen,
die in den vergangenen Jahren entstanden sind und weiterhin kontinuierlich ergänzt werden.
VON PETER KOBLANK
In den letzten Jahren zeichnet sich immer mehr ab, dass es in der öffentlichen Wahrnehmung heute
drei wichtige Ikonen des Widerstands gegen Hitler gibt:
Sophie Scholl mit dem gewaltlosen Protest der "Weißen Rose"
Claus Schenk Graf von Stauffenberg als Hauptfigur des 20. Juli 1944
Georg Elser mit seinem fast unglaublichen Bürgerbräu-Attentat
Wollte man eine Rangliste geschichtlicher Ereignisse erstellen, deren Tatsachen mit Vermutungen,
böswilligen Gerüchten und hagiografischen Idealisierungen in der Folgezeit bis zur Unkenntlichkeit
entstellt wurden, dann stände das Bombenattentat des Königsbronner Schreiners ganz weit oben auf
der Liste. Georg Elser - ein Mythos?
Bei der Auseinandersetzung mit Georg Elser lernt man unversehens auch andere interessante Ereignisse im Dritten Reich
kennen.
Peter Koblank (* 1952 in Berlin) ist Publizist und Managementberater.
Er studierte ursprünglich Geschichtswissenschaften, sattelte aber um und schloss sein Studium im Jahre 1980 als Dipl.-Wirtschaftsingenieur ab.
Nach verschiedenen Tätigkeiten während und nach seines Studiums in bekannten Industrieunternehmen machte er sich 1983
selbständig und ist heute ein maßgeblicher Experte, Managementberater und Fachautor auf dem Gebiet des Ideenmanagements.
Nach wie vor gilt sein Interesse der Geschichtswissenschaft. Koblank ist seit 2005 Redakteur der Website des
Georg-Elser-Arbeitskreises mit dem umfangreichsten
Online-Archiv,
das weltweit für einen Widerstandskämpfer gegen das Dritte Reich existiert.
Seit 2012 ist Koblank Mitglied im
Komitee der Stauferfreunde.
Er unterstützt dessen europaweites Projekt,
Denkmäler in Erinnerung an die Staufer zu errichten,
die im Hochmittelalter deutsche Könige und Kaiser waren, publizistisch.
Da er bei seinen Publikationen nicht auf finanzielle Einkünfte angewiesen ist, publiziert Koblank seine Fachaufsätze, Reportagen und Essays
für jedermann kostenlos zugänglich im Internet.